Immer auf der Höhe der Zeit: Die Tilenius News

Neues und bahnbrechendes EEG-Testverfahren

Durch ein neues und bahnbrechendes EEG-Testverfahren konnten unabhängige Hörforscher die selektive Aufmerksamkeit im Gehirn messen, während die Probanden Oticon Opn S trugen.

Die Ergebnisse zeigen, dass Oticon Opn S Sprache hervorhebt und somit die selektive Aufmerksamkeit deutlich verbessert. Dadurch kann man Gesprächen leichter folgen.

Während des Tests wurden Elektroden am Kopf der Testperson platziert, um die Gehirnaktivität als Reaktion auf Sprache und Lärm zu messen. Die Messwerte zeigten, wie gut die Schallereignisse im Gehirn und organisiert wurden, während die Testperson Oticon Opn S sowohl mit ein- als auch mit ausgeschaltetem OpenSound Navigator trug.

Das Testaufbau simulierte eine reale Unterhaltung in einer lärmigen Umgebung (+3 dB SNR): Der Proband sollte sich auf einen Sprecher konzentrieren, einen zweiten Sprecher ignorieren und gleichzeitig Störsprecher im Hintergrund ausblenden.

Studie der EU-Umweltagentur – Mindestens jeder Fünfte leidet unter Lärm

Autos, Flugzeuge, Züge, Industrieanlagen: Ein neuer Bericht der EU-Umweltagentur zeigt auf, dass Millionen Menschen gesundheitlich unter Lärm leiden. Künftig werde es wohl auch nicht leiser in Europa.

Mindestens jeder fünfte Europäer ist in seiner Umgebung gesundheitsschädlichem Lärm ausgesetzt. Größter Lärmverursacher ist dabei sowohl tagsüber als auch nachts der Straßenverkehr. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) hervor.

Schätzungsweise 113 Millionen Menschen in Europa müssten dauerhaft mit einer durch den Straßenverkehr verursachten Lärmbelastung jenseits von 55 Dezibel klarkommen, teilte die in Kopenhagen ansässige EU-Behörde mit. 22 Millionen Menschen seien von einem ungesund hohen Lärmpegel durch Züge, vier Millionen durch Flugzeuge und eine Million von Industrielärm betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Lärmpegel von maximal 53 Dezibel.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Die aktuelle Coronavirus-Situation stellt uns alle vor neue Herausforderungen – sowohl als Menschen als auch als Unternehmer. Eins haben wir dennoch immer klar im Blick: Stets alles zu geben für Ihr bestes Hörvermögen und Ihre Gesundheit! Deshalb sind wir nun wieder wie gewohnt für Sie da – vor Ort zu den gewohnten Öffnungszeiten. Natürlich werden wir Sie über behördliche Anweisungen, die unsere Öffnungszeiten betreffen, sofort auf unserer Website informieren.

Da wir seit jeher mit Medizinprodukten (den Hörgeräten) arbeiten, stehen Hygienevorschriften schon immer bei uns hoch im Kurs. Dennoch achten wir vor Ort selbstverständlich jetzt noch vermehrt darauf.

Eine Bitte haben wir an Sie, liebe Kundinnen und Kunden: wenn Sie uns besuchen wollen, machen Sie bitte im Vorfeld einen Termin aus. So können wir Ihnen neben der vollen Aufmerksamkeit auch ein nicht zu volles Geschäft garantieren. Und wenn Sie einen bestehenden Termin aufgrund der aktuellen Situation nicht wahrnehmen können, freuen wir uns über eine kurze Absage.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Momentan keine Hausbesuche anbieten können.

In der aktuellen Situation müssen wir den Herausforderungen ins Auge schauen. Wir von Akustik Mustermann sind aber fest davon überzeugt, dass wir, wenn wir diese Krise überstanden haben, wieder auf die schönen Dinge des Lebens blicken werden und wer weiß, es dann vielleicht sogar noch mehr zu schätzen wissen.

Doch zunächst wünschen wir Ihnen vom gesamten Team eine extra Portion Gesundheit und Zuversicht!
Herzlichst Ihr gesamtes Team von Akustik Tilenius

Gutes Hören beugt Demenz vor

Viele alte Menschen verzichten auf Hörgeräte. Mit fatalen Folgen, denn Schwerhörigkeit führt zu Ängsten und anderen psychischen Krankheiten. Zu diesem Schluss kommen Forscher, die sich die Auswirkungen des Hörvermögens auf Demenz angeschaut haben. Je nach Grad der Schwerhörigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken um bis zu 50 Prozent.

Brillen hatten vor einigen Jahrzehnten noch das Stigma des Alters. Sie waren ein lästiger Begleiter, um besser zu sehen. Mittlerweile ist ihr Ansehen beträchtlich gestiegen – mehr noch: Sie sind zum modischen Accessoire avanciert und es gibt Menschen, die tragen Brillen ohne eine zu brauchen! Mit einem Hörgerät dagegen ist das kaum vorstellbar: Die dümpeln noch in der Ecke “uncool” vor sich hin.

„Wenn ich den Patienten sage, ich würde ihnen empfehlen ein Hörgerät bloß mal probeweise zu testen, dann fallen die aus allen Wolken und sind völlig entsetzt.“
Prof. Dr. Stefan Dazert, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum

Der Experte für Hals-Nasen-Orhenheilkunde an der Ruhr-Universität in Bochum hat ständig solche Erlebnisse. Doch Hörgeräte sind sehr wichtige sagt er, denn ab Mitte 50 hört der Mensch schlechter. Und statistisch gesehen ist ab dem 65. Lebensjahr jeder dritte schwerhörig.

“Etwa 14 Mio. Menschen in Deutschland sind hörbeeinträchtigt. Davon wäre für rund die Hälfte, also sieben Millionen, ein Hörsystem indiziert. Derzeit sind aber davon nur die Hälfte mit Hörsystemen versorgt”, erklärt der Vizepräsident vom Deutschen Schwerhörigen Bund, Dr. Norbert Böttgers: “Stellen sie sich vor, sie stehen voll im Leben und das wird Ihnen schrittweise genommen und Sie schämen sich Hörgeräte zu tragen.”

„Dann ziehen Sie sich zurück, kriegen vielleicht Ängste, weil Sie vieles nicht mehr mitbekommen. Sie sind nicht mehr orientiert. (…) Das ist klar, dass sich das auf die Psyche auswirkt – da ist der Zusammenhang leicht nachzuvollziehen.“
Dr. Norbert Böttgers, Deutschen Schwerhörigen Bund

Allerdings sei die Zufriedenheit mit den Hörsystemen wegen des technischen Fortschritts in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen, so Böttgers.